[-] Tryptaminev@lemm.ee 50 points 1 year ago

That this is even legal in the first place is insane. Digital communication is at least as vital, if not more vital that postage. Image someone is just banned form getting post delivered or he gets throttled to only once every other week...

[-] Tryptaminev@lemm.ee 52 points 1 year ago* (last edited 1 year ago)

If you think your dad was sent to fight against the Nazis for ideological opposition, i have bad news for you. Maybe he personally fought out of that motivation, but must countries at the time were either fascist themselves or on the edge to fascism.

If you look at the US there was the ongoing genocide against native Americans, the racial segregation, eugenics, despicable human experimentation carried out on minorities, concentration camps for Japanese during WW2... Even the pledge to the flag in the schools was something Hitler admired and copied. Until the German Nazis became unpopular in the US the pledge to the flag with done with the "Bellamy Salute" that is the same as the Nazi salute. https://en.wikipedia.org/wiki/Bellamy_salute

)

The truth is, they never left.

What is different though is that after WW2 it was understood which social problems, in particular fucking over the lower and middle class, create the breeding ground for fascism to be successful. Since the 1980s with Thatcher and Reagan and then the neoliberal wave over Europe, we had 40 years of deliberately empowering fascism. Now they reap what they sew.

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Priorities (lemm.ee)
[-] Tryptaminev@lemm.ee 58 points 1 year ago

Fuck everyone who still supports, denies or downplays this genocide.

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submitted 1 year ago by Tryptaminev@lemm.ee to c/world@lemmy.world
[-] Tryptaminev@lemm.ee 64 points 1 year ago

"hate-network" with offering bounties for identification of people to target this sounds more like a intelligence funded terrorist organization.

[-] Tryptaminev@lemm.ee 43 points 1 year ago

They managed to procreate successfully. Can you say the same about yourself?

[-] Tryptaminev@lemm.ee 46 points 1 year ago

I do not life in the US. However because of US hegemony and my country being a suck up to the US i have to follow what is going on there.

But in case there is any doubt. The country i live in, which is Germany is corrupt and authoritarian with a complicit public and private media as well as the "center" parties moving further to the right and helping fascism rise faster than ever before. The "liberal" middle class are to a large extent just self delusional racists and the country will become a fascist hellhole in the next ten years.

So if you have the opportunity, please help spread awareness about all the shit happening here too.

[-] Tryptaminev@lemm.ee 132 points 1 year ago

Despite his efforts, Dolan’s message did not gain enough traction. His campaign, funded largely by personal loans, couldn’t match Ocasio-Cortez’s $8 million war chest.

You people are living in an oligarchy and "who has more money for this season" being a perfectly normal news bit outside of popular sports is completely insane.

[-] Tryptaminev@lemm.ee 43 points 1 year ago

So we have multiple murders or attempted murders of Palestinian children in the US since October 7.

But pro-zionist students on college campuses claimed they feel somehow threatened there. Clearly that should be more important than actual attacks.

[-] Tryptaminev@lemm.ee 71 points 2 years ago

Good. We have seen with apartheid South Africa that isolation of a rogue terrorist nation is the only non military way of returning it to the community of somewhat lawful nations. No surprise that Israel was a close ally of apartheid South Africa

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submitted 2 years ago by Tryptaminev@lemm.ee to c/dach@feddit.de

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat entsetzt auf einen Unterstützerbrief von rund 100 Lehrkräften an Berliner Hochschulen für propalästinensische Demonstranten reagiert. „Dieses Statement von Lehrenden an Berliner Universitäten macht fassungslos. Statt sich klar gegen Israel- und Judenhass zu stellen, werden Uni-Besetzer zu Opfern gemacht und Gewalt verharmlost“, sagte die FDP-Politikerin. „Dass es sich bei den Unterstützern um Lehrende handelt, ist eine neue Qualität. Gerade sie müssen auf dem Boden des Grundgesetzes stehen“, sagte die Ministerin weiter.

Ähnlich äußerte sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU): „Für die Verfasser dieses Pamphlets habe ich überhaupt kein Verständnis.“ Antisemitismus sei keine Meinungsäußerung, sondern eine Straftat.

Lehrkräfte sprechen von „Polizeigewalt“

Nachdem am Dienstag eine pro-palästinensische Protestaktion auf dem Gelände der Freien Universität Berlin von der geräumt wurde, solidarisieren sich Lehrkräfte der Berliner Universitäten mit den Protestierern. In einem öffentlichen Statement sprechen sich die Unterzeichner gegen den Polizeieinsatz aus, unabhängig davon, ob sie die Forderungen der Protestierenden unterstützten oder nicht.

Es entspreche dem Selbstverständnis der Lehrkräfte, Studenten auf Augenhöhe zu begegnen und sie „in keinem Fall Polizeigewalt auszuliefern“. Das Präsidium der Freien Universität habe den Protest ohne „vorangehendes Gesprächsangebot polizeilich räumen lassen“ und so seine Pflicht verletzt, eine gewaltfreie und auf Dialog basierende Lösung anzustreben.

Präsident Ziegler: Sicherheit sei gefährdet gewesen

Diese Entscheidung begründet ein Sprecher des Universitätspräsidenten Günter M. Ziegler auf eine Anfrage dieser Redaktion hin dahingehend, dass die Protestierenden von vornherein nicht zu Dialog bereit gewesen seien. Außerdem sei es zu antisemitischen und diskriminierenden Äußerungen und Sachbeschädigung gekommen.

Die Brandmeldeanlage sei beschädigt worden und so die Sicherheit der Mitglieder der Universität nicht mehr gewährleistet gewesen. Daher hätte man den Lehrbetrieb am Dienstag eingestellt, so der Sprecher. Auch die Polizei habe man aus Sicherheitsgründen gerufen. ** Lehrkräfte fordern, „von strafrechtlicher Verfolgung abzusehen“**

Der Campus als Raum der kritischen Öffentlichkeit sei zu schützen, schreiben dagegen die Unterzeichner des offenen Briefs. „Wir fordern die Berliner Universitätsleitungen auf, von Polizeieinsätzen gegen ihre eigenen Studierenden ebenso wie von weiterer strafrechtlicher Verfolgung abzusehen“, heißt es in dem Statement.

Auch aus juristischer Perspektive sei das Hausrecht der Freien Universität durch die Versammlungsfreiheit beschränkt, da es sich um einen für öffentliche Aufgaben bestimmten Ort handele.

Hintergrund: Rafah-Offensive und Gaza-Krieg

Hintergrund des Protests war die beginnende Offensive des israelischen Militärs in der Stadt Rafah im Gaza-Krieg. Aufgrund der Offensive und der sich verschlechternden humanitären Lage im Gazastreifen „sollte die Dringlichkeit des Anliegens der Protestierenden auch für jene nachvollziehbar sein, die nicht alle konkrete Forderungen teilen oder die gewählte Aktionsform für nicht geeignet halten“, schreiben die Lehrkräfte in ihrem Statement.

Die Liste der Unterzeichnenden ist lang. Neben 182 Mitglieder Berliner Universitäten und Forschungsinstitute sind Stand Mittwoch unter „Weitere Unterstützer:innen“ noch einmal 222 Lehrende anderer deutscher und europäischer Universitäten aufgeführt.

Auch AStA und Hochschulgruppen verurteilen Polizeieinsatz

Auch der AStA der Freien Universität und Hochschulgruppen, etwa der juristischen Fakultät, verurteilten in eigenen Statements den Polizeieinsatz und die Entscheidung der Universitätsleitung, die Polizei auf den Campus zu rufen.

Die Protestaktion am Dienstag fand im „Theaterhof“ der Rost- und Silberlaube der Freien Universität an der Habelschwerdter Allee statt. Etwa 150 Protestierende waren nach Angaben der Polizei beteiligt und hatten den Hof mit Zelten und Bänken besetzt und Transparente mit Schriftzügen entrollt.

200 Einsatzkräfte der Polizei räumten die Versammlung am Nachmittag auf Bitten der Universitätsleitung. Dabei setzten sie Reizgas gegen die Studierenden ein. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts auf Volksverhetzung wurden gestellt und Hausverbote erteilt. Insgesamt wurden bei dem Einsatz laut Polizei 79 Personen festgenommen und deren Identitäten festgestellt. Zusätzlich wurden 80 Strafermittlungsverfahren und 79 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

[-] Tryptaminev@lemm.ee 44 points 2 years ago

200 Tagessätze zu 50 €? Also 10.000 € Geldstrafe. Dafür dass er diie Frauen von sich aus beleidigt und attackiert, und dann auch noch verfolgt hat, scheint mir das reichlich milde. Warum gibt es bei solchen Hassverbrechen keine Haftstrafen? Naja, wenigstens zählt er jetzt als vorbestraft, aber das tut einer politischen Karriere in der AfD ja keinen Abbruch.

[-] Tryptaminev@lemm.ee 59 points 2 years ago

Gerade Corona hat gezeigt, dass Junge Menschen in Deutschland nichts wert sind. Es war selbstverständlich, dass sie sich besonders einschränken sollten, um die Todesfälle in Risikogruppen zu minimieren. Das ist auch völlig richtig. Aber dann wurden wir konsequent von der Gerontokratie verraten.

Die 200 € Energiezulage für Studis vs. 300 € für Rentner, weil junge Menschen ja auch einfach mal nichts essen können...

Die zynischen Aussagen von Kretschmann, dass man ja garkeinen Grund hätte depressiv zu sein...

Massive Einschränkungen bei Forschungsgeldern, Verschlimmerung der prekären Beschäftigung im Wissenschaftsbereich, fehlende Anpassungen bei Bafög, Mindestlohn, Azubilohn...

Die fortdauernden Arschtritte beim Klimaschutz und die sofortige Kriminalisierung als "Terroristen" von Klimaprotesten und jetzt Palästinaprotesten, während Bauern auch mal einen Lynchmob starten können, ohne dass es ernsthafte Konsequenzen gibt...

[-] Tryptaminev@lemm.ee 44 points 2 years ago

Almost like it was a calculated response to show force, but not to escalate things further.

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submitted 2 years ago by Tryptaminev@lemm.ee to c/dach@feddit.de

[..]

Die Polizei agierte entsprechend. Ghassan Abu-Sitteh wurde am Berliner Flughafen die Einreise verweigert. Der Arzt, der nach Kriegsbeginn im Al-Shifa Krankenhaus in Gaza gearbeitet und noch am 6. Dezember dem Spiegel ein erschütterndes Interview über seine furchtbaren Erlebnisse dort gegeben hatte, sollte am Abend einen Vortrag auf dem Kongress halten. Stattdessen wurde ihm erklärt, dass er bis zum 14. April nicht nach Deutschland einreisen dürfe.

Boulevardmedien hatten deshalb monatelang gewarnt, in Berlin würden sich „Israel-Hasser“ und „Antisemiten“ treffen. Viele andere Medien hatten das aufgegriffen, die FAZ zog sogar Parallelen zur Wannseekonferenz. Politiker aller Parteien, von Union bis Linkspartei, hatten dagegen protestiert. Zu dem Treffen hatten diverse Gruppen und Initiativen eingeladen, die Berliner Innenverwaltung bezeichnet sie als „israelfeindliches Boykott-Spektrum“. Einer der Veranstalter war die Gruppe „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden“, von denen etwa ein Dutzend Mitglieder – manche mit Kippa als Juden erkennbar – an der Veranstaltung teilnahmen.

Grund für die Polizei, den Video-Vortrag von Abu Sitta abzubrechen, war offenbar ein Blog-Beitrag des 87-jährigen vom Januar. Darin hatte dieser geschrieben, wäre er jünger, hätte er einer derjenigen sein können, die am 7. Oktober die Blockade des Gazastreifens durchbrachen. Beim Überfall der islamistischen Hamas waren etwa 1.200 Menschen in Israel getötet worden. Als Redner war Sitta allerdings schon seit Monaten angekündigt, sein Vortrag also alles andere als überraschend. Dennoch griff die Polizei mit voller Härte durch, als sei akute Gefahr im Verzug.

[...]

Den Versuch einiger Aktivisten, ihnen mit Tüchern die Sicht zu versperren, wurde von der Polizei rasch unterbunden. Vor Beginn der Veranstaltung wurden die Auflagen der Polizei verlesen: auf Deutsch, Englisch und Arabisch, denn das Publikum war international. Untersagt wurde etwa das Verbrennen von Fahnen, Gewaltaufrufe gegen Israel und Symbole terroristischer Organisationen. Nichts davon war auf der Veranstaltung zu sehen und zu hören, nur viele Palästinensertücher und ein paar palästinensische Fahnen.

[...]

Kaum war die Veranstaltung beendet, begann in den Sozialen Medien der Kampf um die Deutungshoheit. Berlins Bürgermeister Kai Wegner schrieb, „wir haben klar gemacht, welche Regeln in Berlin gelten“. Bundesinnenministerium Nancy Fraser schrieb, „wir dulden keine islamistische Propaganda und keinen Hass gegen Jüdinnen und Juden“ – ein absurdes Statement, zumal bei dem Kongress mehr jüdische Teilnehmer waren, als etwa im Vorstand der „Deutsch-Israelischen Gesellschaft“ zu finden sind.

Linke Kritiker zeigten sich empört. „Der Faschismus ist zurück, und er braucht nicht einmal eine Regierung, um an die Macht zu kommen“, sagte Yannis Varoufakis in einem Video-Statement. „Ein Skandal“, schrieb der linke britische Autor Owen Jones. Auch Juristen äußerten Zweifel an der Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen. Für Empörung sorgte vor allem das Einreiseverbot für den Rektor der Uni Glasgow, Abu Sittah, und die Verhaftung eines jüdischen Teilnehmers, der eine Kippa mit Melonen-Muster trug, dem Symbol der Palästina-Solidarität. Weil sich Beamte darüber lustig gemacht hatten, hatte er einem Beamten Antisemitismus vorgeworfen.

[...]

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