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submitted 3 days ago by You@feddit.de to c/dach@feddit.de

Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen in der neuen Woche🌻

Das Wochenende fing mit dem Eröffnungsspiel gut an. Mal schauen, ob die Männer das mit in die nächsten Gruppenspiele am 19. gegen Ungarn und am 23. gegen die Schweiz mitnehmen können. Etwas traurig allerdings, dass so viele Spiele hinter einer Bezahlwand stecken. Das nimmt dem Turnier doch echt etwas die Stimmung - auch wenn ich gar nicht mehr die Zeit und die Möglichkeit habe, mir den halben Tag Spiele anzuschauen.

In dieser Woche ist schon wieder der längste Tag des Jahres/Sommersonnenwende. Krass, wie schnell das Jahr vorangeht. Dabei wollte ich dieses Jahr doch schon einiges erledigt haben. Jetzt schlägt mein schlechtes Gewissen rein. Auch ein Ansporn mal ein paar Tage Urlaub zu nehmen. Die nächsten liegen bei mir ums Wochenende. Da soll es zum Hurricane-Festival gehen.

Wie sieht es bei euch aus?

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submitted 1 week ago* (last edited 1 week ago) by manucode@infosec.pub to c/dach@feddit.de

Nachricht von Ranslite:

Hallo liebe Zuhausis, bitte beteiligt euch an der Umfrage für den neuen Namen für die Instanz, die wir mit der Fediverse Foudation aufbauen wollen. Weitere Informationen findet ihr in der Umfrage.

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submitted 2 months ago by Seven@feddit.de to c/dach@feddit.de

Hallo zusammen,

Manche Leute vermissen es bereits, dass sie am Rechner nicht mehr feddit.de aufrufen können. Manche kriegen gar nichts davon mit (deswegen habe ich es hier auch nochmal bei Mastodon geteilt https://nrw.social/@seven/112231230625089990):

Aktuell kann man feddit.de nicht per Webbrowser aufrufen. Allerdings scheinen ein Großteil der Apps weiterhin zu funktionieren, ich konnte mich zum Teil auch bei neuen Diensten anmelden. Der große Benefit ist eigentlich, dass man ja auch alternative Webclients verwenden kann und so feddit auch am Rechner aufrufen kann. Folgende habe ich mal probiert:

Es gibt noch viel mehr, ihr findet diese hier: https://join-lemmy.org/apps

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submitted 8 months ago by TheSwampBitch@feddit.de to c/dach@feddit.de

Hallihallo und herzlich Willkommen im Wochenende! Na, wie geht's euch? Hart am schaffä schaffä Hüüsle baue oder ganz entspannt? Gibt's Pläne fürs Wochenende oder lieber am Ausspannen?

Für mich geht's morgen für ne Woche zu meinem Bruder und seiner Familie. Freu mich sehr drauf, mein Hund freut sich fast noch mehr (soooo ein großer Garten, und so viele Grenzen die abgelaufen werden müssen!). Während ich da bin muss ich noch ein paar Bewerbungen raushauen, aber ganz entspannt.

Habt's gut, und immer schön sanft zu euch sein Ü

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submitted 6 hours ago by manucode@infosec.pub to c/dach@feddit.de

Aus der Union gibt es dennoch zahlreiche Stimmen, die dieses Verfahren [Asylverfahren in Drittländern] fordern. […] Für Parteivize Jens Spahn gibt es für Asylverfahren in Drittstaaten keine rechtlichen Hindernisse. Es mangele lediglich am politischen Willen der Bundesregierung, sagte er im ARD-Morgenmagazin. Es sei möglich, die Zahl der illegalen Migration nach Deutschland innerhalb weniger Monate zu senken.

Ihr sagt, Asylverfahren in Drittstaaten wären leicht umsetzbar. Die Bundesregierung, ein Großteil der vom Innenministerium angehörten Sachverständigen und Erfahrungen aus Großbritannien sagen das Gegenteil. Die Fragen, ob das ganze überhaupt etwas bringen würde, und ob es moralisch vertretbar wäre, werde ich einmal ganz außen vor lassen. Somit sehe ich zwei Möglichkeiten:

  1. Ihr habt unrecht. So, wie es aussieht, werdet ihr spätestens 2026 an der Regierung sein. Wenn ihr dann feststellt, dass Asylverfahren in Drittstaaten nicht umsetzbar sind, wird das für die AfD gefundenes Fressen sein. Sie kann euch dann vorwerfen, gelogen zu haben.
  2. Ihr habt recht. Aller Wahrscheinlichkeit werdet ihr nach der nächsten Bundestagswahl entweder mit der SPD oder mit den Grünen eine Koalition bilden müssen. So oder so wird es euch nicht allzu leicht fallen, den Koalitionspartner von Asylverfahren in Drittstaaten zu überzeugen. Vielleicht gelingt es euch. Scheitert ihr aber damit, wird es der AfD umso leichter fallen zu argumentieren, dass nur eine Stimme für sie Veränderung bringen wird, da sich die CDU im Grunde genommen gar nicht von SPD und Grünen unterscheiden würde.

Hört endlich auf damit, rechtspopulistische Forderungen aufzustellen, die ihr später nicht umsetzen könnt. Ihr verliert jetzt schon massiv Stimmen an die AfD. Diesen Effekt müsst ihr nicht noch verstärken.

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submitted 6 hours ago by 0x815@feddit.de to c/dach@feddit.de

Anders als im Abstimmungskampf behauptet, wird die Schweizer Bevölkerung doch überwacht. Jetzt sagt der Bundesrat, dass die Technologie vor dem Zugriff Dritter sicher ist.

Anfang Jahr zeigte eine Recherche der 'Republik', dass der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) mit der Kabelaufklärung auch die Schweizer Bevölkerung überwacht. Daraufhin haben gut 9500 Menschen eine Petition von der Digitalen Gesellschaft und Campax unterschrieben, die die Überwachung der digitalen Kommunikation der Schweizer Bevölkerung verbieten wollen.

Anders als 2016 im Abstimmungskampf zur Revision des Nachrichten­dienst­gesetzes behauptet, wurden eben doch Schweizer Bürgerinnen und Bürger und nicht wie vorgesehen nur ausländische Personen überwacht. Eine saubere Trennung zwischen inländischen und ausländischen Zielpersonen sei technisch gar nicht möglich, schrieb der NDB selbst in einer gerichtlichen Stellungnahme.

Vier Monate nach dem Bekanntwerden deckte die 'Republik' weitere Details über das Massenüberwachungsprogramm auf: So stammt der Technologie­lieferant für die Kabelaufklärung nicht etwa aus der Schweiz, sondern aus Israel und pflegt enge Verbindungen in die USA. Das brachte schliesslich auch die Politik auf den Plan.

So wollte der Zürcher SP-Nationalrat Fabian Molina in der Fragestunde vom Bundesrat unter anderem wissen, wie verhindert wird, dass personen­bezogene Daten von Dritten verwendet werden und warum das Verteidigungs­departement die Beschaffung verheimlichte.

Kein Zugriff von Dritten

In seiner Antwort schreibt der Bundesrat, dass weder die National Security Agency (NSA) der USA, noch der israelische Geheimdienst Mossad oder andere ausländische Nachrichtendienste Zugriff auf persönliche Daten aus der hiesigen Kabelaufklärung hätten.

"Durch die Abschottung der Systeme sind aus- oder eingehende Verbindungen in oder aus fremden Netzwerken ausgeschlossen", hält der Bundesrat fest. Auch eine allfällige Hintertür wäre wirkungslos, da jede Datenübertragung ausserhalb des eigenen Netzwerks verhindert werde.

Externes Personal werde bei Einsätzen vor Ort stets von Mitarbeitenden des Dienstes für Cyber- und elektromagnetische Aktionen begleitet. Durch die ständige Überwachung sowie weitere Sicherheits- und Kontrollmassnahmen werde auch bei der Arbeit von externem Personal sichergestellt, dass keine Daten abfliessen oder Malware in die Systeme gelangt.

Beschaffung nicht verheimlicht

Auf den Vorwurf der Verschleierung antwortete der Bundesrat, dass das VBS die Beschaffung von Rüstungsgütern nicht verheimlicht habe. "Aus Gründen der nationalen Sicherheit können nicht alle Informationen herausgegeben oder Publikationen wie Zeitungsartikel kommentiert werden", argumentiert der Bundesrat.

Zudem könne das VBS zu allfälligen geheim klassifizierten Vereinbarungen in diesem Rahmen keine Auskunft geben. Für Geschäfte dieser Art sei die Geschäftsprüfungsdelegation zuständig.

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submitted 8 hours ago by 0x815@feddit.de to c/dach@feddit.de

Zwei Tage nach dem jüngsten Zusammenstoß zwischen der hochgerüsteten chinesischen Küstenwache und der Marine der Philippinen im Südchinesischen Meer veröffentlichte dieses ein Video. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie chinesische Einsatzkräfte Boote der Philippinen rammen, Ladung von Bord entfernen, die Besatzung mit Äxten und Messern bedrohen und die Schiffe wegschleppen.

Die Bilder scheinen zu zeigen, dass die chinesische Küstenwache viel aggressiver vorgeht als in früheren Auseinandersetzungen.

Chinas Führung streitet erneut alles ab. Die Maßnahmen der chinesischen Küstenwache seien professionell und zurückhaltend gewesen und zielten darauf ab, die illegale Fischerei zu stoppen, so Lin Jian, der Sprecher des Außenministeriums in Peking. Es seien keine direkten Maßnahmen gegen philippinische Einsatzkräfte ergriffen worden.

Doch die Videos zeigen etwas anderes. Nach Darstellung der Philippinen hatten acht chinesische Motorboote am Montag zwei Schlauchboote der philippinischen Marine attackiert. Einem Philippiner sei ein Daumen abgetrennt worden.

Die philippinischen Boote hätten Lebensmittel und anderen Nachschub Second-Thomas-Untiefe bringen wollen. Das Riff im Südchinesischen Meer hatte der Ständige Schiedshof in Den Haag im Jahr 2016 den Philippinen zugesprochen.

Doch China ist das egal. Die kommunistische Führung erkennt das Gericht nicht an und beansprucht fast das gesamte Südchinesische Meer für sich. Das bringt China in Konflikt mit den meisten der südostasiatischen Anrainerstaaten des Meers. Zuletzt mehrten sich die Zusammenstöße mit den Philippinen dort.

Ermutigt der Krieg gegen die Ukraine China?

Der fortlaufende Krieg in der Ukraine habe deutlich gemacht, dass die internationale Gemeinschaft nur beschränkt handlungsfähig sei, sagt Politikwissenschaftler Balazs Szanto von der Chulalongkorn-Universität in Thailand.

Das sei ein Signal für China, dass man unter bestimmten Umständen mit aggressivem Verhalten davonkommen könne. "Da Europa mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigt ist und sich die USA zunehmend mit ihren bevorstehenden Wahlen auseinandersetzen, könnte China zu dem Schluss kommen, dass die Bedingungen günstig sind, um im Südchinesischen Meer energischer vorzugehen", meint Szanto.

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submitted 14 hours ago by rustydrd@sh.itjust.works to c/dach@feddit.de

Die EU-Staaten einigen sich heute nicht auf eine Position zur Chatkontrolle. Die Ratspräsidentschaft hat die Abstimmung von der Tagesordnung genommen, weil sie keine ausreichende Mehrheit hat. Damit ist Belgien gescheitert, jetzt geht die Präsidentschaft an Ungarn.

Quelle: https://netzpolitik.org/2024/etappensieg-belgien-scheitert-mit-abstimmung-zur-chatkontrolle/

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submitted 11 hours ago by Haven5341@feddit.de to c/dach@feddit.de

Der Prozess gegen vier mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Schlägertruppe "Knockout 51" geht zu Ende. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt in dem Komplex auch gegen fünf Polizeibeamte wegen der mutmaßlichen Weitergabe von Dienstgeheimnissen. Das Verfahren gegen einen weiteren Beamten wurde indes eingestellt.

  • Neonazis hatten mutmaßlich Kontakte in die Eisenacher Polizei
  • Angst und Misstrauen gegenüber der Polizei
  • Thüringer Innenministerium schweigt zu weiteren Ermittlungsverfahren
  • Angriffsopfer: Kaum Erwartungen auf echte Aufklärung

Es sind die letzten Termine am Thüringer Oberlandesgericht im Prozess gegen die Neonazis Leon R., Maximilian A., Bastian A. und Eric K.. Die Beweisaufnahme ist abgeschlossen, am Donnerstag beginnen die Plädoyers der Vertreter des Generalbundesanwalts, in der kommenden Woche die der Verteidiger.

Wenn alles nach Plan läuft, könnte spätestens im Juli das Urteil gesprochen werden. Den jungen Männern aus Eisenach werden unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung, mehrfache gefährliche Körperverletzung, Landfriedensbruch und Verstöße gegen das Waffenrecht vorgeworfen.

Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, als Kampfsportgruppe "Knockout 51" Jagd auf mutmaßlich politisch Andersdenkende gemacht und im Zuge der Corona-Proteste Polizisten und Gegendemonstranten angegriffen zu haben. Rund zehn Monate dauert der Prozess mittlerweile und hat viele Details über das Innenleben der Neonazi-Kampfsportgruppe ans Licht gebracht.

Tagelang wurden Chatnachrichten und Überwachungsprotokolle der Gruppe verlesen. Mehrmals gab es Durchsuchungen und Festnahmen gegen weitere mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer. Weitere Prozesse dürften sich anschließen. Für besonderes Aufsehen sorgen derzeit die mutmaßlichen Kontakte der Neonazis in die Eisenacher Polizei.

[...]

Michael Lemm ist Kreisvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Wartburgkreis. Im Gespräch mit MDR Investigativ erzählt er von den Attacken der Eisenacher Neonaziszene, deren Ziel er über mehrere Jahre war. "Ich hatte Hakenkreuze auf dem Auto, dann war auch mal eine Scheibe kaputt, dann gab´s Aufkleber, die mir gewidmet waren", erzählt Lemm. Auch Morddrohungen habe er erhalten. Immer wieder habe er die Vorfälle bei der Polizei in Eisenach angezeigt.

Nun frage er sich, wenn die Vorwürfe stimmten, welche Daten weitergeleitet worden seien und "bringt´s überhaupt was, die Dinge zur Anzeige zu bringen, oder kann man sich das im Grunde schenken?", fragt Lemm, der sich auch im Eisenacher Bündnis gegen Rechtsextremismus engagiert.

[...]

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submitted 12 hours ago by zeh_ahoi@lemmy.ml to c/dach@feddit.de

Das "Deutsch" in Deutschland steht für "Leute" oder "Land der Leute".

Die Kulturlümmel in der Mitte Europas hatten nichts was so eiegenständig oder relevant wäre, dass es einen Namen wert gewesen wäre.

Von dem Wort stammt auch "Dutch" ab..also auch Holländer sind nur Leute. Und auch Tchechien (de Tesch) sind nur Leute.

Holland ist Deutschland. Tschechien ist Holland. Deutschland ist Tschechien. Ostdeutschland ist scheisse.

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Faeser auf Überraschung!

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Es ist Mittwoch 🧗 meine Kletterer

@dach
#zeichnung #klettern

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submitted 1 day ago* (last edited 1 day ago) by SIN7@feddit.de to c/dach@feddit.de

Hallo,

ich habe ca. 10 Jahre lang meinen Tee auf shuyao.de bestellt. Die haben letztes Jahr (Ende 2023) ohne große Ankündigung ihr Business dicht gemacht und jetzt suche ich verzweifelt eine Alternative. Ich war bereits bei mir in der Umgebung in diversen Tee Geschäften (Ronnefeldt und wie sie alle heißen) und bin teilweise über die dort angebotene Qualität schockiert. Ich trinke überwiegend Schwarzen- (Early Grey) und Grünentee (meistens als Teemischung) und Abends sehr gerne einen Bergtee.

Worauf ich großen Wert lege:

  • Bio
  • Keine zusätzlichen oder künstlichen Aromen
  • Loser Tee
  • Gute Qualität zum bezahlbaren Preis

Oft säuert Earl Grey Tee. Dies kann ich überhaupt nicht leiden.

Hier ein paar Bilder von der Shuyao Qualität.

https://imgur.com/a/jLwRmTu

Was ich suche?

  • Earl Grey Tee welcher lecker schmeckt, nicht säuert und gut verträglich ist
  • Eine Grüntee Mischung mit den folgenden Zutaten: Grüner Tee, Zitronengras, Mate, Minze, Guaranasamen (siehe Shuyao Green fresh)
  • In der oben angegebenen Qualität

Wenn Ihr gute Vorschläge habt her damit!

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submitted 1 day ago* (last edited 1 day ago) by Der_aus_Aux@feddit.de to c/dach@feddit.de

Etwa jeder Dritte in Deutschland fühlt sich zumindest teilweise einsam. Bei jungen Leuten unter 30 Jahren ist es sogar fast jeder Zweite. Zwei Einsamkeits-Forscher erklären, warum das eine Gefahr ist und was wir als Gesellschaft dagegen tun können.

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submitted 1 day ago* (last edited 1 day ago) by Der_aus_Aux@feddit.de to c/dach@feddit.de

Ohnehin gab es bei der Qualität große Schwankungen. Keiner der sieben Anbieter war wirklich in allen Fällen juristisch sattelfest. "Es gab bei allen Anbietern mindestens einen Totalausfall, bei dem wir der Meinung waren, das geht so gar nicht. Und das hätte im Zweifel dazu geführt, dass Verbraucher ihre Rechte verlieren."

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Chatkontrolle (www.patrick-breyer.de)
submitted 2 days ago* (last edited 2 days ago) by Johanno@feddit.de to c/dach@feddit.de
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submitted 2 days ago by 0x815@feddit.de to c/dach@feddit.de
  • Professoren an der RWTH Aachen generieren "Drittmittel" von Firmen, die ihnen selbst gehören und eigens zum Zweck der Geldbeschaffung gegründet wurden. An der RWTH haben mi.destens 21 Professoren solche GmbHs gegründet.
  • Vereinfacht gesagt geht es bei dem Konzept darum, eine Firma zwischen potenziellen Geldgebern aus der Industrie auf der einen Seite und der RWTH auf der anderen Seite zu installieren. Ubd je mehr Drittmittel fließen, desto höher sind auch die Mittel aus der öffentlichen Hand für die Uni.
  • Die konkreten, einzelnen Verträge zwischen den Geldgebern dieser sogenannten 'Professoren-GmbHs' wird ebenso wenig von der Universität überprüft wie die Identität der Geldgeber. Der tatsächliche Geldfluss an die Firmen der Professorinnen und Professoren bleibt so im Dunkeln.
  • Laut Insidern könnten Professorinnen und Professoren durch die fehlende Kontrolle mit ihren GmbHs weitaus mehr Geld einnehmen als letztlich an die Uni fließe. Die Uni habe so auch keinen Überblick darüber, ob möglicherweise sicherheitsrelevantes Wissen ins Ausland abfließt.
  • Ein Land, das viele besonders finanzstarke Geldgeber für solche Drittmittel-Aufträge beheimatet, ist China. Die Professoren-GmbHs machen gute Geschäfte mit chinesischen Firmen. Und für Forschungsprojekte fließen Millionensummen aus dem Überwachungsstaat. Die Kritik daran: Es darf angenommen werden, dass niemand Geld an eine Universität und deren Professoren schiebt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
  • Mindestens 19 der 100 Professorinnen und Professoren anden Fakumtäten Maschinenwesen und Elektrotechnik haben mit Forschenden chinesischer Militäreinrichtungen oder militößärnaher Einrichtingen kooperiert.
  • Die Hocgschule in Aachen kooperiert u.a. mit dem China Scholarship Council (CSC), eine Institution, die ihren Stipendiaten brutale Knebelverträge aufzwingt, die sie zur bedingungslosen Treue vor der Kommunistischen Partei verpflichten, sowie mit dem chinesischen Harbin Institute of Technology (HIT), von chinesischen Staatsmedien als zentral für „Innovation in der Verteidigungstechnologie und Modernisierung von Waffen und Rüstungsgütern“ beschrieben.
  • In mindestens 3 Fällen kooperierte eine der Professoren-GmbHs laut veröffentlichten Arbeiten in den vergangenen zwei Jahren mit Forschenden der chinesischen National University for Defence Technology (NUDT). Die NUDT untersteht direkt der Zentralen Militärkommission, dem höchsten militärischen Führungsorgan Chinas.
  • Bei einer Forschungsarbeit von 2023 etwa ging es darum, Radartechnologie für unbemannten Luftfahrzeugen – Drohnen – zu verbessern (PDF). Ein „Dual-Use“ ist durch den Nutzen für das chinesische Militär offensichtlich, immerhin experimentiert die NUDT seit Jahren an Drohnenschwärmen, die für die Felderkennung eingesetzt werden sollen.
  • Die enge Beziehung nach China macht sich für einige auch im Lebenslauf bemerkbar. Die Karriere von Markus Oeser etwa zeigt einen bemerkenswerten Sprung: Der Professor für Bauingenieurwesen war jahrelang an der RWTH beschäftigt, bevor er 2021 Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen wurde, auf Vorschlag des damaligen Verkehrsministers Andreas Scheuer. An der RWTH hält Oeser weiterhin Vorlesungen.
  • Oeser hat in mindestens 86 Fällen mit der HIT kooperiert – er dürfte damit der Spitzenreiter in Sachen Kooperationen mit chinesischen militärnahen Einrichtungen sein. An der HIT hatte er seit 2015 auch eine Gastprofessur inne.
  • Während Nebentätigkeiten der Leherenden in Aachen grundsätzlich erlaubt seien, bedürfen sie einer Genehmigung. Der für die RWTH Aachen zuständige Landesrechnungshof Nordrhein-Westfalen hat "keine Erkenntnisse" darüber, wie viele Professorinnen und Professoren der RWTH Aachen eigene Firmen leiten und ob Einkünfte aus diesen Firmen bekannt seien.
  • Christopher Bohlens, der für den Verein Transparency International Deutschland die Arbeitsgruppe Wissenschaft leitet und als Sachverständiger im Wissenschaftsrat tätig ist, kritisiert die Praktiken an der RWTH scharf. Er sieht „ein tiefes strukturelles Problem der Universität und ihrer Verbindungen zur Industrie und zu ausländischen Geldgebern offen“.
  • Dass Gelder aus China fließen, wirft laut Bohlens Fragen zur Unabhängigkeit der Forschung und der möglichen Einflussnahme durch ausländische Regierungen auf. „Besonders alarmierend ist, dass Gelder auch für Projekte mit militärischem Bezug geflossen sind, was sicherheitspolitische Implikationen haben könnte“, sagt Bohlens.
  • „Die Fälle müssen auch unter dem Gesichtspunkt der illegitimen Einflussnahme durch China und anderer autoritärer Staaten betrachtet werden, die mithilfe von viel Geld und teils strategisch eingesetzter Korruption in ganz unterschiedlichen Sektoren ihre Interessen durchsetzen. Hier spielt auch der Wissenschaftsbereich eine wichtige Rolle", sagt Bohlens.
  • Diese Probleme betreffen nicht nur die RWTH in Aachen: Sie können überall dort auftreten, wo Universitäten enge Verbindungen zur Industrie und ausländischen Geldgebern pflegen, ohne hinreichend für Transparenz zu sorgen. Sie bedrohen das Fundament einer Institution, die auf Wissen und auf Integrität gebaut sein sollte.
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submitted 2 days ago by newiceberg@piefed.social to c/dach@feddit.de
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Von: DIE DA OBEN!

Meines Erachtens ein ausgeglichener Bericht mit pro und contra

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submitted 2 days ago by punkisundead@slrpnk.net to c/dach@feddit.de

Archiviert

Alle (wie auch immer) Beteiligten sollten anfangen ihre Kommunikationsgewohnheiten mehr abzusichern und mögliche öffentliche und persönlich zuordbare Unterstützung aufzuräumen.

Ansonsten hat sich inhaltlich bei Ende Gelände nicht viel geändert, radikaler sind sie halt nur in einer einzigen, selten vorkommenden Sache geworden: Als Aktionsform ist jetzt auch Sabotage im Aktionskonsens mit aufgezählt.

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submitted 2 days ago by 7eter@feddit.de to c/dach@feddit.de
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submitted 2 days ago by 0x815@feddit.de to c/dach@feddit.de

In Shanghai muss das "Roxie" schließen - und die LGBTQ-Community der Stadt verliert einen ihrer letzten sicheren Treffpunkte. Die Bar stand offenbar schon länger unter Druck.

In einer offiziellen Mitteilung der Bar in der chinesischen Messenger App Wechat hieß es, dass sie aufgrund von "Umständen außerhalb ihrer Macht" schließen musste. Mit der Schließung vertraute Personen sagten, dass die Bar von den chinesischen Behörden als "zu feministisch" erachtet wurde und dass sie schon länger unter Druck stand.

Seit der Machtübernahme von Staats- und Parteichef Xi Jinping vor mehr als zehn Jahren geht China verstärkt sowohl gegen feministischen als auch LGBTQ-Aktivismus vor. So wurden in den vergangenen Jahren vermehrt Gruppen an Unis geschlossen und Pride-Veranstaltungen eingestellt.

Frauen ohne Kinderwunsch sind nicht erwünscht

Die Staats- und Parteiführung propagiert das traditionelle Familienbild von Mann und Frau. Die Regierung will, dass die Frauen mehr Kinder bekommen und fördert Initiativen, um die Geburtenrate zu steigern. Feministische, unabhängige junge Frauen, ohne Wunsch zu heiraten und Kinder zu bekommen, sind von der Regierung nicht erwünscht. Gerade deshalb war das "Roxie" für viele lesbische und feministische Frauen ein Ort der Begegnung - egal welcher Herkunft.

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submitted 2 days ago by zeh_ahoi@lemmy.ml to c/dach@feddit.de
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